<i>JERSEY</i>
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JERSEY

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Die Trauminsel im Ärmelkanal

Kleine Insel, grosse Gezeiten

Auch wenn sie die grösste der Kanalinseln ist: Jersey ist wahrhaftig nicht besonders gross. Dafür scheint sich auf dem kleinen Eiland des Glücks aber so viel Schönheit und Abwechslung zu sammeln, dass man es selber manchmal kaum fassen kann. Uns geht es jedenfalls so – auch wenn wir schon seit vielen Jahren regelmässig hier Zeit verbringen. Die Insel ist einfach traumhaft. Jede*r hier scheint glücklich zu sein, Sport zu treiben und das Leben zu geniessen. Zeit für einen Schwatz gibt es immer.

Und natürlich ist Jersey zum Paddeln ein Traum. Die Gezeiten sind mächtig hier und die Strömungen, die von der Bewegung dieser riesigen Wassermassen kreiert werden, beeindruckend. Hier lernst du das paddeln in Tideraces, die es fast an jeder Ecke der Insel gibt. Aber eben nicht nur das… Jersey ist wie gesagt Abwechslung pur – und das sowohl zu Wasser als auch zu Lande.
Was für ein Vormittag! Beim Paddeln in der Bouley Bay bist du zwei Delfinen begegnet und hast bei Niedrigwasser das alte Schiffswrack erforscht. Nun sitzt du im Kehrwasser des Tideraces von Tour de Rozel hinter einem Felsen und machst eine kleine Verschnaufpause, nachdem du etliche stehende Wellen gesurft bist und dich dabei kräftig ausgetobt hast. Noch eine letzte Kehrwassserausfahrt in die Hauptströmung und dann weiter auf dem "Förderband" in Richtung Rozel Harbour, wo im "Hungry Man" ein grosser Jersey-Burger lockt! Was dann wohl der Nachmittag bringen wird? Ganz egal, denn du weisst, so oder so wird es super werden!

Jersey, der Fels im Fluss der Gezeiten

Mit bis zu 12 Metern Tidenhub ist die Bucht von Saint Malo einer der Orte mit den stärksten Gezeiten der Welt. Und Jersey liegt mitten drin. Wenn die Gravitationskräfte von Mond und Sonne Milliarden von Kubikmetern Wasser durch den Ärmelkanal saugen, entstehen komplexe Strömungen in der Bucht, die im Prinzip ein gigantisches Kehrwasser in einem Fluss ist – mit dem einzigen Unterschied, dass der Fluss alle sechs Stunden und 15 Minuten für einen Augenblick zum Stillstand kommt und dann wieder Fahrt in die umgekehrte Richtung aufnimmt. Ein endloses Spiel im immer gleichen Rhythmus, den du verstehen musst, um hier zu paddeln, denn die Strömungen rund um Jersey sind so stark, dass du an vielen Stellen nicht dagegen anpaddeln könntest.

Auf Jersey kannst du auf einem Felsen sitzen und zuschauen, wie das Wasser steigt oder fällt. Besonders eindrücklich ist das im Südosten der Insel, wo zweimal am Tag eine riesige Felslandschaft trocken fällt, nur um wenige Stunden später wieder komplett überspült zu werden.

Höhlen und faszinierende Gezeitenlandschaften tun sich auf und verschwinden wieder. Mit so viel Tidenhub ist das Paddeln an derselben Küste niemals gleich.

Leben im Rhythmus der Gezeiten

Auf Jersey wissen die Leute stets, was das Meer und der Wasserspiegel macht. Der Fahrplan der Fähre zum Festland richtet sich nach der Gezeitentabelle, genau wie – natürlich – die Arbeit auf den Austernbänken. Fast jede*r hier hat irgendeinen Bezug zum Meer, schwimmt, betreibt Wassersport oder fischt. Man scherzt, die Nationaltracht auf Jersey sei der Neoprenanzug…

Lovely Jersey – unsere Lieblingsinsel

Nicht nur die Gezeiten sind auf Jersey faszinierend. Die gesamte Insel ist ein Juwel. Im milden Klima des Golfstroms blühen überall Hecken und Blumen und in fast jedem Garten wächst eine Palme. Kein Wunder, nimmt man das Leben hier gelassen.

Faszinierende Geschichte

Jerseys spannende Geschichte geht weit zurück… Schon lange bevor die Insel nach der letzten Eiszeit zu einer Insel wurde, jagten hier Neandertaler Wollnashörner und Mammuts. Etwas später, in der Jungsteinzeit, bauten die Menschen hier mehrere Dolmen mit tonnenschweren Deckensteinen, die exakt nach der Sonne bei Tag-Nacht-Gleiche im März und September ausgerichtet sind. Grosse Münzschätze aus der Bronze- und Römerzeit wurden gefunden und später besiedelten die Normannen die Insel. Jèrriais, die traditionelle Sprache der Einwohner von Jersey, ist eine romanisch-normannische Sprache, die zwar heute nur noch von wenigen Menschen gesprochen wird, aber zumindest in den Ortsnamen allgegenwärtig ist.

Im Mittelalter schworen die normannischen Fürsten dem König von England die Treue – im Gegenzug erhielten sie diverse Privilegien. So wurde die Insel nie Teil des Vereinigten Königreichs, sondern blieb eine Crown Dependency, die ihr eigenes Parlament und ihre eigenen Gesetze hat, aber aussenpolitisch durch Grossbritannien vertreten und verteidigt wird. Nötig wurde dies in all der Zeit nur einmal, als die Nazis im zweiten Weltkrieg die Insel für mehrere Jahre besetzten. Auch sie hinterliessen ihre Spuren, hauptsächlich in Form von Bunkern entlang der Küste, die allerdings nie gebraucht wurden: Denn ein Tag nach Kriegsende, am 9. Mai 1945, ergaben sich die verhassten Besatzer kampflos.

Festungen, Molen, Wach- und Leuchttürme

Paddeln durch Jerseys reiche Geschichte

An welchem Küstenabschnitt auch immer du paddelst, du bist niemals weit weg von einem faszinierenden Leuchtturm, einer Festung, oder einem uralten Offshore-Posten wie z.B. dem Seymour Tower. Jahrhundertelang hat man sich auf einen Angriff der Franzosen vorbereitet, der niemals stattfand. Heute sind diese Anlagen faszinierende Ausflugsziele – insbesondere auf einer Tour mit dem Seekajak.

Und die Natur?

Das kleine Jersey ist ganz sicherlich keine "Wildnis". Und dennoch siehst du hier mehr Tiere als an vielen anderen Orten: Begegnungen mit Robben und Delfinen sind beim Seekajakfahren auf Jersey gang und gäbe, genauso wie Sichtungen von Basstölpeln, Austernfischern, Krähenscharben, Kormoranen und Tordalken. Die Insel selber ist voller Fasane, die sich in den Hecken um die Äcker herum pudelwohl fühlen. Und last but not least ist die Gezeitenzone ein üppiger Kosmos, dessen Bewohner sich unter fast jedem Stein erforschen lassen.

Seetang: Der delikate, praktische und nachhaltige Rohstoff der Zukunft

Wahrscheinlich kennst du schon Nori – vom Sushi Essen. Aber hast du schon einmal Riementang ("Sea Spaghetti") oder Meersalat probiert? Weisst du wie Pepper Dulse schmeckt? Und wusstest du, dass du dir mit der Flüssigkeit aus den Kapseln von Blasentang behelfen kannst, wenn du deine Sonnencreme vergessen hast? Auf einem Ausflug in die Gezeitenzone von Jersey lernst du all das und noch viel mehr!

Zu Fuss unterwegs in der Gezeitenzone

Ein Highlight, das man auf keinen Fall auslassen sollte, ist das Erkunden der riesigen Gezeitenzone im Südosten der Insel, zwischen La Rocque und dem Seymour Tower. Besonders wenn man am Tag zuvor noch zehn Meter höher über diese Welt gepaddelt ist. Hier findest du nicht nur Unmengen an verschiedenen Tangsorten mit den unterschiedlichsten Geschmäckern und Inhaltsstoffen, sondern auch jede Menge Lebewesen, die perfekt an das extreme Leben in der Gezeitenzone angepasst ist.

Warum wir Jersey lieben

Für uns ist klar: Kein Frühling ohne Jersey! Diese Insel der positiven vibes ist einfach absolut speziell in jeglicher Hinsicht. Allein schon all die Begegnungen hier, manchmal skurril, aber immer herzlich, charmant und freundschaftlich – wir haben so viele Geschichten zu erzählen, das würde hier niemals Platz finden. Was das Paddeln angeht, bietet diese Insel, was das Herz begehrt. Insbesondere die Gezeiten und die von ihnen verursachten Strömungen ziehen uns an, aber auch die Klippen, die Höhlen, die Strände und all die vorgelagerten Inseln und Felsen. Komm mit und mit und du wirst Jersey genauso lieben wie wir!

Und wann gehen wir wieder nach Jersey?

Wie jeden Mai, werden wir auch 2026 wieder nach Jersey fahren! Wir können es jetzt schon kaum erwarten. Bist du dabei?

See You On Jersey!

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